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NOTIZEN AUS DER WELT DES SPORTS

TENNIS. Australian Open, Melbourne: Der mittlerweile nach Athen übersiedelte serbische Zehnmal-Sieger Novak Djokovic, bald 39, zeigte sich trotz Verletzungssorgen in Topform, schlug den Spanier Pedro Martinez mit 6:3, 62, 6:2. Von den Topleuten a la Medwedew, Rublew, De Minaur und Ruud kamen heute so gut wie alle in die nächste Runde außer dem Kanadier Auger-Aliasimme, der wegen einer Oberschenkelverletzung das Handtuch werfen musste. Im Duell mit dem um zehn Jahre jüngeren Serben-Routinier Laslo Djere hatte der 40-jährige Schweizer Stan the Man Wawrink, der hier 2014 gewonnen hatte, in vier Sätzen das bessere Ende für sich. Hingegen kam für Österreichs einzigen Herren-Beitrag, den Austro-Kroaten Filip Misolic ,gegen den früheren Junioren-Wimbledonsieger und aktuelle Nr. 14 aus Spanien, Alejandro Davidovich-Fokina, Sohn russisch-halbchwedischer Zuwanderer, wie befürchtert das Aus in drei Sätzen mit 3:6, 2:6, 2:6. Julia Geabher als echte Vorarlbergerin ist erst am Dienstag dran. Au sgeschieden ist die ferühere Melbourne-Siegerin Sofia Kenin, die das US-Duell mit Stearns verlor.

Gänsehaut als „stolze Österreicherin“, die zwar  den Pass hat, aber statt Deutsch lieber Kurven sprechen lässt.

Noch inneressanter war heute im leider immewr mehr ins Triviale abdriftenden Servus-TV das Interview mit der Neo-Österreicherin Anastassija Potapova, das von Barbara Schett auf Englisch  gefphgrt werden musste, weil die gebürtige Russin trotz ihrer kurzen Ehezeit in Wien mit dem ehemaligen Bresnik-Schützling Shevchenko kein Deutsch spricht. Neben einem getapten angeblich gebrocenen Finger, der sie aber niicht stört, verriet uns Frau Potapova, dass sie beim  entdecken eines rotweißroten Fähnchens „goosepumps“, also Gänsehaut, bekommen habe. Und welcher nodmal denkender Betrachter dieser höchst seltsamen Szene soll ihr das abkaufen, wenn sie gar nicht hierzukande lebt oder trainiert? Wer das Bresnik-Interview im neuerdings Tennis-affinen Kurier gelesen hat, der kann sich – wie übrigens auch Alex Antonitsch als Servus-Experte – nur wundern, wie schnell diese Einbürgerung auf Antrag der Russin und befürwortet von den ÖTV-Granden vollzogen wurde. Anders als Anna Nertrebko ist Anastassija alles andere denn ein Weltstar. Wir werden diese Entwicklung weiter verfolgen. Potapova trifft nach dem gedrehten Duell mit der Oranje Lamens nun auf die ehemalige US-Open-Siegerin Emma Raducanu, die nach vieken Turbulenzen wieder gutr in Schlag ist. Sollte die Blondine gegen das Millionengirl mit rumänisch-chinesischen Wurzeln  eine Sensation schaffen  würde  nach Papierform die Nummer 1 und zweimalige M elbourne-Siegerin Aryna Sabalenka warten.

HANDBALL. Europaameisterschaft in Dänemark, Herning: Österreichs Team schied trotz eines hart erkämpften 26:25-Sieges gegen den Deutschland-Bezwinger Serbien in der Vorrunde aus, weil die Deutschen heute ihr Entscheidungsspiel gegen die vordem mit zwei Siegen schon fix für die Hauptrunde qualifizierten  Spanier mit 34:32 gewannen. Österreich bleibt als Gruppendritter die harte WM-Qualifikation schon im März erspart, wir sind direkt dabei.  

SKI ALPIN. Europacup, Damen. St. Anton, Super G. Beim Sieg der Italienerin Alemand vor der Norwegerin Monsen belegten die Weltcuperprobten ÖSV-Hoffnungen Wechner und Schöpf die nächsten Plätze um einen Wimpernschlag vor der Andorranerin Moreno und Comeback-Girl Grill.

Europacup der Herren, Pass Thurn, Abfahrt: An der Spitze wurde das Ergebnis umgedreht, diesmal gewann der Franzose Caillot vor dem Schweizer Vortagssieger Hächler. Als beste Österreicher teilten sich Felix Hacker und Luis Tritscher den 6. Platz. 

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