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NOTIZEN AUS DER WELT DES SPORTS

Vonn-Wahnwitz: Start trotz Kreuzbandriss?

SKI ALPIN. Der ganz normale Wahnsinn, was die unglaubliche Comeback-Speedlady Lindsey Vonn betrifft, hat vor und für die Olympia-Abfahrt eine eue, ebenfalls unglaubliche Dimension erreicht. Obwohl sich das 41jährige Stheaufweibchen nach neuester Diagnose beim Sturz in Crans-Montana nicht nur eine Knochenprellung, sondern zumindest einen (Ein) Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen hat, will sie bei der Olympia-Abfahrt unbedingt starten, sie müsse ja nicht richtig trainieren, „weil ich jeden Meter auf der Tofana kenne, wo ich 12x gewonnen hab.“ Jetzt stellt sich die Frage, ob dievriserecLady mitdem teilweise künstlichen Kniegelenk der Konkurrenz und einem gerissenen Kreuzband davon fahren kann. Der ganz normale Wahnsinn um den bulligsten, aber auch ältesten aller alpinen „Dosen-Stars“ scheint keine Grenzen zu kennen.

Europacup-Slalom der  in Baquera Beret, Spanien. Der Vorarlberger Jakob Greber, Sohn des ehemaligen Weltklasseabfahrers, Olympiasechsten 2002 und späteren ÖSV- Nachwuchschefs, landete als bester Österreicher beim Sieg desFranzisen Deshgrippes vor dem Itakienber Saccardi auf dem dritten Podestplatz – vor dem Swiss-Routinier und 2m-Mann Ramon Zenhäusern. Die anderen ÖSV-Läufer verpassten trotz besserer Ausgangsposition die Top 10, belegten nur die Plätze 18 bis 21 (Pramstaller,  Zudrell, Seidler, Gramshammer) und 23 (Vizeweltmeister 292, Adrian Pertl).

Olympia-Abfahrt, Herren: Nachtrag: Da Marco Schwarz zu wenig Punkte hatte für einen Abfahrtsstart, hätte er auch auf der Schicksalsstrecke Stelvio in Bormio, wo er sich vor zwei Jahren einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, gar nicht fahren dürfen. Damit stellte sich das ÖSV-Quartett mit Kriechmayr und Hemetsberger (beide 34), Babinsky (29) und RTL-Weltmeister Haaser (28) praktisch von selbst auf. 

TENNIS. WTA 250 in Cluj-Napoca (Klausenburg), Rumänien: Die damals noch russische, jetzt neo-österreichische Titelverteidigerin Anastassija Potapova (WTA-Ranking 58) gewann diesmal in der 1. Runde die Neuauflage des Vorjahrsfinals gegen die Italienerin Bronzetti (WTA-Ranking Nr. 110) Nach Satzverlust und Break zurück mit demn Rücken zur Wand noch mit 5:7, 6:4, 7:5.

WTA 250, Ostrava: Nach Julia Grabher  scheiterte heute auch Sinja Kraus in Runde eins. Sie verlor gegen die an 5 gesetzte Schweizerin Golubic 4:6, 0:6.

WTA 125, Mumbai, Indien:Österreichs große Hoffnung Lilli Tagger (Nr. 128),  die zuletzt ein ITFW100-Turnier ggewonnen hat, mühte sich gegen die Inderin Adkar (Nr. 695, Wildcard) zu einem 7:5, 6:4-Pflichtsieg.

LEICHTATHLETIK. Golden Spikes Ostrava Indoor: Trotz teils persönlicher oder Saisonbestleistungen gab´s für die ÖLVTeilnehmer: Innen gegen absoute Klasseleute nichts zu gewinnen. Auch nicht für Hürdensprinter Enzo Diessl (Leibnitz), die große heimische Zukunftshoffnung, die jedoch mit dem persönlichem Rekord von 7,64 Sekunden über 60m Hürden auf A-Final-Platz 4 landete, 0,16 Sekunden hinter dem polnischen Sieger Szymanski, 0,11 hinter Edwards (USA, 2.). Damit unterbot der Jungtwen auch dss Limit für die Hallen-WM in Polen. Mit jeweils dritten Plätze in B-Läufen verpassten Susanne Gogl-Walli über 400m in 51,77 Sekunden und 800m-Läuferin Caroline Bredlinger in 2:00,97, im Zielsprint nur einen Wimpernschlag hinter der slowenischen  Siegerin Remic (2:00,73), die WM-Normen nur knapp. Karin Strametz drückte ihre Saisonbestnarke über 60m Hürden zwar auf 8,11 Sekunden, damit erreichte sie im großen Finale aber nur den 7. Platz. Für eines der Highlights sorgten die Weitspringer, wobei der junge Italiener Furlani mit tollen 8,30m vor dem griechischen Tokio-olympiasieger Tentoglu (8,25m) siegte,

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