
SKI ALPIN. 1. Abfahrtstraining der Herren auf der Písta Stelvio in Bormio: Obschon es zum vorolympischen Auftakt zunächst einmal ein Abtasten mit der berühmt-berüchtigten Strecke gab, sollte man die Bestzeit des US-Amerikaners Ryan Cochran-Siegle (Foto Vermont Express) vor dem Kitzbühel-Sieger Franzoni (+ 0,16) und Superstar Odermatt (+0,40) deshalb nicht unterschätzen, weil der spägeborene Sohn der Slalom-Oympiasiegerin 1972 auf der Stelvio schon einmal einen Weltcup-Super-G gewonnen hat, er gehört also zu den Mitfavoriten auf dieser Abfahrt. Als bester Österreicher belegte Vincent Krkiechmayr, der auf der Stelvio auch schon zweimal triumphierte, den sechsten Platz (+1,00), Stefan Babinsky (+1,31) wurde Neunter, der mit Nummer 1 als Testpilot gestartete Daniel Hemetsberger klassierte sich vorerst als Zwölfter (1,52). Weiter zurück RTL-Weltmeister Raphael Haaser (+2,38), der als Abfahrts-Neuling allerdings noch Speed- und Stelvio-Nachholbedarf hat-
Europacup, Damen, Sarntakl, Südtirol, Super G. Auch ohne Vortagssiegerin Nadine Fest gab´s wieder einen Triplesieg für Österreich: Schöpf gewann vor Grill, Schilcher und der Italo-Deutschen Fabiana Dorigo, betreut vom ehemaligen ÖSV-Herrenchef Andi Puelacher.
Europacup, Herren: Baquera Beret, Spanien: Beim Sieg des Italo-Starlets Saccardi vor dem Franzosen Desgrippes landete Ralph Seidler als bester Österreicher auf Platz 7, kein anderer ÖSV-Nachwuchsläufer fuhr unter die Top 20.
RODELN: 1. Flutlichttraining, Herren-Einsitzer bei bremsendem Schneefall: Die Österreicher mit Jonas Müller im 1. Lauf und die Südtiroler mit Dominik Fischnaller im 2. Lauf stellten die Trainingsschnellsten des ersten Tages. Auch Wolfgang Kindl (einmal 2.), der Olympiazweite 2022, und Nico Gleirscher, waren in beiden Läufen bei den Schnellsten. Nicht ganz vorn, sondern unerwartet weit urück das deutsche Mitfavoritenduo mit Max Langenhan und dem zweimaligen Olympiasieger Felix Loch, der nach drei Saisonsiegen als Top-Favorit gehandelt wurde und dier Chance besitzt, den inzwischen für Rotweißrot werkenden Georg „Schorsch“ Hackl als dreiofachen Olympiasieger einzuholen.
TENNIS. WTA 250, Cluj-Napoca, Rumänien, Transsylvana Open: Die Neo-Österreicherin Anastassija Potapova aus Russland, Ex-Frau von WSx-Bresnik-Schützling Shevchenko, erwies sich auch heute im Achtelfinale wieder als Comeback-Spezialistin, dieerst nach verlorenem ersten Satz und/oder weiteren Rückständen richtig mobil macht, um doch noch zu gewinnen wie in der Erstrunden-Neuauflage des Vorjahrsfinales gegen Bronzetti (I) und heute gegen ihre Ex-Landsfrau Zakharova mit 1:6, 6:4, 6:3.













