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Wäre ich Alpinchef, dann würde ich Alarm schlagen vor den nahenden Winterspielen

Wäre ich Alpinchef oder gar gottsoberster Skiboss/Chefin bei der immer wieder entzauberten bis ratlos-entgeisterten Weltmacht Österreich, würde ich mkirm  große aSorgen vor den Winterspieden in Bormio (Herren) und Damen (Cortina) machen. Siege und Pocestplätze sind eher dünn gesät. Und was Wengen, Lauberhorn und Dominanz unserer männlichen Neidgenossen mit Odi und Co. betrifft, haben mich die Spekulationen um Swiss-Wunderwachs oder faule Anzugtricks, wie ORF-Experte Knauß hat anklingen lassen, an die WM 1987 in  Crans.-Montana und den bei uns glücklosen, aber mit den Swiss-Damen davor siegreichen Herenchef Dieter Bartsch erinnert, bei der mit einigen verpassten Medaillen ein 007-Mittel noch dazu in Anlehnung an James Bond undSean Connery zumindest bei uns eine tragende Medien-Hauptrolle spielte.

Alpicnchef Christian Mitter swird vor Bormio  und Cortina noch Ausschauu  hlten müssen, wo  der Wurm steckt.

Gretchenfrage: Holt das, was seit der Trondheim-WM für Aufrehung und Skandal beim Skispringen gesorgt hat, jetzt auch die alpine Szene ein? Gut möglich, wenn was schlecht oder alsch rennt,  dass da nach allen möglichen Erklärungen und Hintergründen gesucht wird, über d ie mehr als hihter vorgehaltener Hand getuschelt wird. Warten wir  einmal ab, ob sich das Spielchen kommende Woche auf der Streif und am  Ganslern in Kitzbühel, wo nach dem Winter der Vorfrühling einkehrte ist, wiederholt. Gerade deshalb könnte Wunderwachs als Gleitmittel auf den Gleitstrecken zwischen Steilhang und Oberhauskante wieder entscheidend sein, nicht wahr…

Wahr aber ist vielmehr, dass mit unserem Nachwuchs wenig Staat zu machen ist, da muss man sich nur die meisten Europacpresuktate zu Gemüte führen, wo mitunter Top-10-Plätze rar geworden sind, bei Herren wie bei Damen. Daran ändert auch eine (bezahlte) Hofberichterstattung wie etwa über alle Vorarlberger: Innen wenig bis gar nichts. Schönfärberei mag den Verantwortlichen zwar Honig ums Maul schmieren, kann aber die teils großen Rückstände unserer nicht ganz so schnellen Zukunftshoffnungen a la Rieser, Zudrell, Zwischenbrugger, Emily Schöpf, Lena Wechner oder der seit Jahren mitgeschleppten ehemaligen Juniorenweltmeisterin und  Europacupsiegerin Nadine Fest aus der Motl-Mayer-Heimat Gerlitzen (heute immerhin 23.) nicht  ersetzen oder kompensieren.

Für die meisten von den Genannten kommen die Winterspiele zu früh oder schin wieder zun  spät, es sei denn, die Trainer treffen nicht nachvolziehbare Entscheidungen, auch wenn ich persönlich Gegner von Platzziffer-Entscheidungen bin, bei denen Frühwinter-Ergebnisse für die  FebruarRennen auf ganz anderer Strecke herangezogen werden. Und ehrlich gesagt war ich auchcfroh, dass der Super G im Schneesturm  von Zauchensee abgesagt und damit unser RTL-Trumpf Julia Scheib aus der Weinebene in der Steiermark dort keine Speed-Premiere feiern konnte. Auf die Idee, sich just vor Olympia mit der im Normalfall einzigen Goldkandidatin auf ein gefährliches Spiel mit dem Risiko einzulassen, muss man bei allen Tempo-Wünschen bzw. vermeintlichen Defiziten der dreifachen Riesenslalom-Saisonsiegerin erst  kommen. Es wäre alles andere denn eine Tugend in der trotz Dezember-Erfolgen leidigen Not gewesen.

Wenn man nachblättert, wer aus  der einstigen Ski-Nation Nr. 1 mit eher mickrigen Ergebnissen es ins Olympiateam schafft, dann weiß man, dass wir auch aus kaschierenden Hierscher-Zeiten den Anschluss mit dem Nachwuchs verpasst haben und damit gedwungen sind, mit in die Jahre gekommen alten Löwen statt neuen Hasen/Häschen auf Medaillenjagd gehen müssen, die bestenfalls Endzwanziger oder schon Mittdreißiger sind.

Und trotz des gesteigerten RedBull-Investments in den alpinen Rennspirt durch Hirscher-Geiger Giger und den von uns wieder entsorgten Patrick Riml fährt uns die 41-jährige runderneuerte, nach sechs Sabbatical-, mit OP´s gefüllten Jahren regelmäßig auf und davon, als hätte sie Flügel, was uns in Ratlosigkeit und Wunderwachs- wie anderen Spekulationen zurücklässt. Wäre ich Alpinchef oder gar Ski-Präsidentin, würde ich Alarm bei allen Trainern schlagen. Bin neugierig, ob es dazukommt. Und ob großteils selbst gewählte Sündenböcke für die zu lahmen Talfahrten gesucht und gefunden werden. 

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