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Arnie, Bologna, Manchester und die Frage: Heiße Luft oder wo hört Unbezahlbarkeit auf?

Schön, dass es das sogenannte Transferfenster gibt, das bis Ende August, genauer gesagt; vom 1. Juli bis zum 1. September, 18 Uhr, geöffnet ist. Zwei Monate, in denen Millionenverträge abgeschlossen werden, Deals doch noch platzen wie Seifenblasen und rund um mehr oder weniger große Spieler und bekannte Namen auch Luftschlösser gebaut werden – mitunter auch gut inszeniert, um abzuklopfen und zu sondieren, wer wie weit in die Taschen zu greifen gewillt ist. Und wie aus dem Nichts – und dieses Wort bezieht sich auch auf die fehlende Qualität beim weltberühmten, aber sportlich abgewirtschafteten Traditionsklub Manchester United – geistert nun ein möglicher Wechsel von unser aller „Arnie“, also Marko Arnautovic, nach Old Trafford und zu den mittlerweile verteufelten Red Devils durch einige, aber nicht alle englischen, italienischen und natürlich österreichischen Medien.

Wie ernst es der holländische Neo-Trainer Ten Haag wirklich mit einem Engagement des 33jährigen Bologna-Torjägers wirklich meint angesichts des für englische Verhältnisse ehern mickrigen Offerts von 8,5 Millionen Euro, das kann ich ebenso wenig beurteilen wie die Standhaftigkeit des italienischen Mittelständlers, der von Arnautovic als unbezahlbaren Mittelpunkt eines Klub-Projektes spricht. Also tun sich da gleich zwei Gretchenfragen auf, die so lauten: Hört die Unbezahlbarkeit etwa auf, wenn bei Nachfrage auch das Angebot fast verdoppelt wird? Und so sehr sich der serbische Bologna-Trainer Sinisa Mihajlovic, und Marko Arnautovic, der 102malige ÖFB-Nationalspieler serbischer Wurzeln, noch so verbrüdern bis unverbrüchlicher Freundschaft versichern – wer würde es beiden übelnehmen, würden sie angesichts der Summen, die im Spiel sind, doch noch schwach werden?


Warten wir einmal ab, wie sich die Dinge wirklich entwickeln in den kommenden Stunden und Tagen, was mögliche Verhandlungen und einen etwaigen Wechsel von Arnie zu einem Ex-Ex-Ex-Co-Trainer (bei Twente Enschede vor vielen Jahren) betrifft. Mag sein, dass Marko beim mittlerweile schon im Medien-Kreuzfeuer stehenden Ten Haag einen Stein im Brett hat – beim Gros der United-Fans allerdings stößt sein Transfer ebenso auf Anlehnung wie bei Gary Neville, einer Red-Devil-Legende, die auch als TV-Analytiker ein gewichtiges Wörtchen mitredet.

Is Arnautovic really the answer to

Ten Hag’s  problems? – Football Weekly

Auch wenn bisher jedenfalls alles noch heiße Luft ist – der ziemlich scharfe und laute Gegenwind bläst unüberhörbar durchs offene Transferfenster. So sehr es Arnautovic ehren mag, dass er als Ronaldo-Alternative oder aber Ergänzung zur Doch.-nicht-verkauften Sieben ins Spiel gebracht wurde, so harsch ist auch die Kritik am United-Mute der Verzweiflung. Offen ausgesprochen im „Guardian“ (ww.guardian.co.uk), wo es sich so liest: Is Arnautovic really the answer to Ten Hag´s problems? Dem ist bei allem Respekt vor dem 33jährigen einstigen Käfig-Kicker nichts hinzuzufügen. Im Sinne der Briten: Time will tell! Noch ist das Fenster ja länger offen…

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