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Damit niemand im Trüben fischen muss: Weltschwimmverband schafft offene Kategorie für Transgender

Wir werden ja seit Tagen mit Sport -Events aller Arten und Sorten geradezu so überschwemmt, dass das Fernsehen, geschweige der ORF; dabei nach- und mitkommt. Nach der Beachvolleyball-EM war vor und während der Mammut-Rad-WM, nach der Schwimm-WM ist vor der Leichtathletik-WM, nach den ersten (Europa)-Cup- und Meisterschaftsspielen in Teilen der Fußballwelt war vor dem Super-Cup-Elferkrimi von Beletage-Sieger Manchester City und dem Ersten der Zweitklassigkeit, dem FC Sevilla. Und so nebenbei, aber medial gehypt, gab´s ja noch die Semifinalspiele der Fußball-WM der Frauen, bei der im Clinch um den Ball das weibliche Element, die wallenden Mähnen oder hochgesteckten Zöpfe abgesehen, ziemlich in den Hintergrund rückt.

Aber für die FIFA, obwohl sie beim Gendern und Gendergleichheit zu den Vorreitern des politischen Trends gehört, iheißt es bis auf Widerruf immer noch Frauen-Fußball. Der Weltschwimmverband hingegen ist da nicht ein paar Schritte, sondern schon ein paar Tempi weiter als die sportliche Konkurrenz. Nicht zuletzt deshalb, weil in den USA ein offensichtlich konservativer Florida-Richter ganz im Sinne des republikanischen Gouverneurs dem von Sieg zu Sieg eilenden Transgenderschwimmer Lia Thomas (Foto 2. von links) weitere Starts gegen echte Weiblichkeit untersagt hat, weil er/sie/es ausgegrenzt schien, hat der liberale Weltverband eine eigene für diverse Geschlechter offene Kategorie geschaffen! Ja, ein ganz wichtiger, ganz mutiger Schritt, der alle, die im Trüben fischen, reinen Herzens um die Wette schwimmen lässt – und auch allen anderen Sportverbänden den Mut geben soll, diesem (Muster)-Beispiel möglichst schnell zu folgen, Schließlich heißt´s ja, dass von der Geschichte bestraft wird, wer zu spät kommt.

Was das Gendern und Gendergleichheit betriff, gehört der österreichische Schwimmverband ja längst zu den Trendsettern, der mehr als eine Brustbreite (a la Leichtathletik, sofern noch erlaubt) vorn liegt. Das hat weniger damit zu tun, dass er allerorten bis weit über die beimischen Grenzen hinaus voll Stolz die erste Generalsekretärin seiner Geschichte herzeigt, sondern mit einem klitzekleinen; kreisförmigen Hinweis, der nur Insidern ins Auge springt, die sich für (Rekord)-Zeiten interessieren.

Jawohl, denn in der OSV-Rekord-Statistik findet man neben anderen Ringelchen auch eines für DIVERS! Ja, da ist dieser Sportverband nicht nur der Sport-Austria.-Gegnerschaft im Rekord-Tempo davongeschwommen, sondern offenbar auch den sogenannten „diversen“ Leuten, darunter auch Transen, die sich noch immer auf Tauchstation. Also wissen wir auch (noch) nicht, ob wir in dieser neuen Klasse/Kaste dereinst erfolgreicher abschneiden als in dem Bereich, in dem Mann und Frau die Zeiten vorgeben…

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