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Mit Mut zur Realität zum Schach dem Selbstbeweihräuchern

Zumindest ein Pünktchen muss her, wenn es im EM-Duell mit der Ukraine um das Achtelfinale oder schon das Aus geht. Also pendelt Österreichs Fußballteam angesichts der doch hilfreichen Euro-Ausweitung bis Abwertung von 16 auf 24 Fußball-Länder zwischen historischer Chance, im dritten Anlauf erstmals eine Vorrunde zu überstehen, und der Gefahr, trotz eines ersten Sieges zum Auftakt wieder zu scheitern. Um die große Achtelfinalchance beim Schopf zu packen, wird sich die rotweißrote Legionärstruppe aber zuallererst einmal vom eigenen Lug und Trug befreien müssen, ein – leider zum Teil auch medial etikettiertes – Starensemble zu sein, das in höheren Sphären schwebt. Das wäre der erste Schritt, um den nächsten tun zu können, der sie auf den richtigen Weg führt.

Und der wäre, so wird der geneigte Blog-Leser fragen? Ganz einfach, meine Herren Kicker, seien Sie sich nicht zu schade, sich an Mannschaften wie Ungarn (84 Minuten gegen Portugal, 90 Minuten gegen Weltmeister Frankreich), Schottland (gegen England), Slowakei (gegen Schweden, Polen), Polen (gegen Spanien) einige Beispiele als Vorbilder zu nehmen. Statt immer noch gestreuter Fremd-, aber auch Selbstbeweihräucherung bis zum Selbstbetrug (Alaba: „Ich bin stolz auf unser Team, das mutig gespielt hat!“) wär´s weit realistischer und zielführender, das Herz in die Hände zu nehmen. Oder sich als Fu0ball-Elf an den Tennis-Solisten Thomas Muster zu orientieren, der es einst so formuliert hatte: Wenn alles andere nicht funktioniert, wenn´s nicht anders geht, dann musst du kratzen, beißen und spucken, um ein Match zu drehen.


Und mit Muster hat das einer gesagt, der wirklich ganz Großes, wirklich Historisches geleistet hat als erster österreichischer Grand-Slam-Sieger und als erste österreichische Nummer 1 im Weltsport Tennis. Er hat´s geschafft, weil er sich nicht zu schade war, zu Tugenden zu greifen, über die kein ansonsten noch so genialer Sportler die Nase rümpfen sollte. Wer sie zeitgerecht auspackt, kann dabei nur gewinnen. Und wenn´s nur ein einziges Pünktchen ist, das wohl zum ersten Aufstieg in ein Achtelfinale reichen würde. Dem “realen” Millionärs-Freund Alaba wär´ zu wünschen, dass er als Kapitän seinen Spielern diesen Mut einimpfen kann. Und Schach der Selbstbeweihräucherung erklärt nach dem Motto: Alles Gute kommt nicht nur von oben, sondern auch von innen. Daran sei erinnert – herzlichst.

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