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Spät, aber doch – aus dem Spätzünder Huber wurde ein Daniel Düsentrieb

Ende gut, alles gut! Was nach drei Bewerben kaum jemand erwartet hätte, wurde beim Finale furioso der Vierschanzentournee in Bischofshofen fast schon traumhafte Realität. Mit Daniel Huber triumphierte ausgerechnet ein Salzburger Hausherr, der am Leideregg großgeworden war, kein blutjunger Himmelstürmer, sondern ein Endzwanziger, der jahrelang nur ein fünftes Rad am Springerwagen gewesen war, ehe er sich im Team etablierte, um zweimal in Folge (2019/2021) eine WM-Silberne im Mannschaftsspringen zu gewinnen. Wenn man ihn mit großen Vorgängern wie Innauer, Schnabl, Neuper, Kogler, Vettori, Felder, Goldberger, Morgenstern oder Schlierenzauer, so war er kein blutjunger Himmelstürmer, sondern eher so etwas wie ein Spätzünder, dem man oft nachsagte, er hätte noch was im Köcher, wenn …. 

Als Ski- und Schanzenfan muss man nicht nur hoffen, sondern darauf bauen, dass der Huber-Triumph so etwas wie ein Katalysator wird, der die ganze Mannschaft von einem unsichtbaren, mentalen Hemmschuh befreit, weil er zeigt, dass dann, wenn von A bis Z die Abläufe stimmen, alles möglich ist und nicht nur das eine oder andere Top 10- der Top-5-Resultat. Darum wär´s wichtig, nicht nur den lang ersehnten Tournee-Erfolg möglich lang zu feiern, sondern möglichst schnell dien Probe aufs Exempel zu liefern, sprich: das Happy End von Bischofshofen in einen neuen Höhen-Flug für die rotweißroten Adler zu verwandeln. Wenn das gelingt, dann wären auch olympische Himmelstürme in Peking alles, nur keine utopischen Träumereien. Halten wir uns also an den Spruch, der da heißen soll: Ein Huber kommt selten allein, sondern mit ganzem Gefolge…


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