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Fussball

Wenn Ex-Rapidler in spe ein Play-off verweigern – wo bleibt, Herr Kogler, ihre Fairness-idee?

Auch wenn ich mir als neutraler (oder neutral sein sollender) Journalist vielleicht den Zorn des einen oder anderen Violetten zuziehen sollte, so muss ich gestehen, dass ich angesehen vom tollen Sportklub-Intermezzo mit dem legendären 7:0 gegen Juventus immer eine grünweiße Schlagseite gehabt hab, auch der vielen Legenden wegen von Binder über Happel, Hanappi, Hasil, Fritsch, Flögel, Krankl, Panenka und Kranjcar als Legionäre, Otto Maximal Baric als Trainer.

Darum hab´ ich mir auch gedacht, ich hör´ oder seh´ schlecht, als die Medien dahingehend informierten, dass der eine oder bald Nicht-mehr-Rapidler so mir-nix-dir-nichts, aber angeblich juristisch abgesichert, für das Europacup-Play-off-Duell mit der Glasmenagiere von Swarovski Wattens Tirol nicht mehr bereit ist. Was, wie bitte, ein Zwerg von links, ich will da gar keine Namen nennen, hat tatsächlich die Chuzpe – ja, anders kann man das im violetten Tonfall von einst nicht nennen -, dass er aus Verletzungsgefahr zum österreichischen Rekordmeister ganz einfach sagt: „Na, na, net mir mir? Ihr wollt´s mi eh net, also spül i a net für euch!“

Ja, wo sind wir hingekommen in diesem einst so tollen Fußballland, das immerhin vor knapp 70 Jahren einmal WM-Dritter war und 24 Jahre später dann den bis heute gefeierten Cordoba-WM-Triumph gegen den damit entthronten Weltmeister und damit kleingemachten großen Bruder errungen hat? Ja, wo ist der Sportsgeist von den Kleinen bis zu den Großen hingenommen, für den der Sportminister viel mehr leichter und billiger sorgen könnte als für hochdotierte politisch punzierte Institutionen, die in Wahrheit niemand bräuchte, würde man die Sportkinder von klein auf so packen und erziehen, dass sie wissen, was über den notorischen Geldtrieb hinaus das Wort Anstand und Fairness bedeutet.

Das wäre die wahre und die einzige richtige Prävention, um die mehr oder weniger jungen Menschen, ob Profis in spe oder Hobbysportler für immer, auf den rechten Weg zu bringen. Sportler, die so denken, ticken und handeln wie jene Rapidler, die sagen, dass sie dann, wenn´s um Wohl und Wehe des Vereins geht, bei dem sie lange genug mehr als genug verdient haben, einfach nicht mehr ihren Schädel oder ihre Beine hinhalten wollen, gehörten genauso diszipliniert wie jene, die in welcher Form auch immer Regeln verletzen.

Aber Härte von Autoritätspersonal gehört ja sowohl als Gedankengut als auch als geübte Praxis zu jenen übelbeleumundeten Methoden, denen Kogler und Konsorten den Kampf angesagt haben. Koste es, was es wolle. Damit aber leistet er nur Vorschub für Impertinenz, die auch Fairness gegenüber Geldgebern mit Füßen tritt. Höchste Zeit, dass eine schweigende Mehrheit das mitbekommt, um endlich dieser fatalen und verlogenen Political Correctness den Kampf anzusagen …

PIS: Die Rapidler haben es von sich aus gemacht, indem sie mit ihrer Notelf mit 2:1 in Wattens gewinnen konnten.

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