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Wie ein sportlich wertloses Beautygirl den Medien als Golfstar verkauft wird

Wer sich Einblick in die sozialen Netzwerke und manch eines der Online-Portale von Tageszeitungen verschafft, kann oft nur noch den Kopf schütteln. Was da alles an weniger seriösen als eher knalligen, manchmal skandalösen, mitunter schlüpfrigen Geschichten und/oder Halbwahrheiten verzapft wird, hätte früher einmal dem legendären Krone-Staberl (in oft gelesener Fassung) die Faust im Sacke ballen lassen.

Womit werden wir, um dem die Krone aufzusetzen, zum Beispiel an dem Tag, an dem Österreichs SportlerInnen des Jahres gewählt werden, nach dem Motto: Sex sells als medialen Verkaufsschlager verwöhnt? Wieder einmal mit einem Kalender jener mehr als offenherzigen Paige Spiranac, die von einem geschickten Management als Golf-Star etikettiert, untergejubelt und ohne Be- oder Nachdenken auch als solche von den Medien präsentiert wird.


Ja, man findet das demnächst 30jährige Sexy-Girl auch in Wikipedia, wer aber nach sportlichen Erfolgen sucht, die sie zum Star gemacht haben sollen, wird nicht fündig. Über College-Golf hinaus hat sie es nicht wirklich gebracht, bei Micky-Maus-Turnieren hat sie insgesamt 8000 Dollar brutto in drei, vier Jahren kassiert, nie die Qualifikation für die Damen-Tour geschafft, sich aber damals schon mehr ent- als verhüllt, um statt Schwung und Präzision eher ihre unübersehbaren Kurven zu zeigen (im Blog-Foto ganz bewusst nur andeutungsweise).

Kurzum, was Fräulein oder Frau Spiranac beim Golf ablieferte, das war wertlos bis nicht der Rede wert, dafür gab´s immer mehr Einladungen für andere Auftritte und sogar als TV-Kommentatorin. Und in dieser Rolle verstieg sich Paige einmal bei einer Football-Übertragung angesichts einer schwächelnden Truppe zum Vergleich, „dass die ja mindestens so schlecht sind wie mein Golf!“

Umso mehr und besser verkauft sie sich als Sex-Symbol des einst so elitären, gegenüber Frauen sogar zugeknöpften Sports, ohne dass es ihr die sonst so strengen US-Sittenhüterinnen übelnehmen würden. Irgendwie, so scheint es, läuft auf dieser Welt zu dieser Zeit so manches wahrlich verkehrt. Dagegen ist ja, wie die Gala-Nacht in der Stadthalle sicher zeigen wird, hierzulande trotz unübersehbarer Defizite die Sportwelt noch viel heiler als manche glauben und meinen, man müsste sie auf den Kopf stellen…

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