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Ein 1:0 als Kraftakt oder: Wie Rapid-Geist in Genk aus der Flasche stieg

Rapid hat´s geschafft, Grünweiß überwintert international! Mit dem Rekordmeister hat auch Ferdinand Feldhofer das Neo-Trainer-Duell der aktuellen Mittelständler gegen Genk und den deutschen Nothelfer Storck gewonnen! Wie die Rapidler vor der Pause gegen die zunächst harmlosen, nach dem Wechsel aber druckvollen Flamen mit ihren Legionären bis in die endlos lange Nachspielzeit ums Überleben gekämpft haben, ließ einen Mythos aufleben. Ganz so, als hätte der neue Trainer den legendären Rapid-Geist mitgebracht, um ihn mit einer Flasche zu entkorken.

Jetzt stellt sich unsereins die Frage: Welche geheimnisvollen Kräfte stecken in dem Steirer, die Didi Kühbauer nicht mehr hatte, obschon er weit länger Rapidler war als Feldhofer? Ja, das ist Fußball frei nach dem Sky-Philosophen Fredl Tatar, dem ehemaligen Vienna- und Sportclub-Spieler, einem sogenannten „Papierenen“, dem man keine grünweiße Schlagseite nachsagen kann.


Ja, das ist Fußball, dass auf einmal Kräfte gebündelt werden, die in einem Akt der Synergie mehr als nur einen Befreiungsschlag schaffen können. Ja, das ist Fußball, dass du einerseits selbst alles  dazu beiträgst, um das Schicksal zu zwingen – und dann das Glück des Tüchtigen dazukommt, dass der Referee samt VAR in einer elferverdächtigen Situation abwinken: Nein, nein, kein Penalty!

Ja, das alles ist Teil des Gesamtkunstwerks, das Fußball heißt, die Fans in den Bann zieht, Emotionen weckt und Jubelstürme auslöst, wenn´s zum Happy End führt. Wie bei Rapid mit dem traumhaften Konter-Spielzug mit dem traumhaften Abschluss des “kleinen” Wuschelkopfes Ljubicic. Wie mit Rettungsaktionen in letzter Sekunde des Ex-Admiraners Aiuwu und der immer sichereren Tormann-Reserve Gartler.

Am Ende, so könnte man sagen, war´s nach den vielen Verletzungen das letzte Aufgebot, das die letzten Reserven mobilisierte, um die Endstation Sehnsucht ins neue Fußballjahr zu verlagern. Die Flasche ist in Abwandlung des legendären Trapattoni-Spruchs zwar leer, aber auch deshalb, weil sich der zuvor vermeintlich eingesperrte Rapid-Geist zeitgerecht frische Luft und freien Raum verschafft hat. Ja, so ist Fußball. Und manchmal so schön, dass man sich als österreichischer und nicht nur als Rapid-Fan viele Wiederholungen wünscht!

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