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SPORT-NOTIZEN AUS ALLER WELT MIT BACKGROUND-INFO

SKI ALPIN, Europacup: Der zweite Damen-Riesenslalom in Hippach, Zillertal, konnte wegen der großen Neuschneemengen nicht ausgetragen werden.

Herren, Zinal, 2. Super G: Diesmal gewann das Sprintrennen unter einer Minute mit Juniorenstar Franzoni wieder ein Italiener, der Vortagszweite Lukas Feurstein wurde diesmal als zweitbester Österreicher nach Christoph Krenn (4.) nur Sechster vor Ploier (7.), Köck (8./beide Ö) und Vortagssieger Franzoso (I). Von den am Vortag starken „Ski-Exoten“ kam der Spanier Ortega diesmal nur auf Platz 32, der Ire Gowen fiel durch Sturz aus.


Pfelders, Südtirol, FIS-Rennen: Die hier schon mehrmals erwähnte ungarische Slalomspezialistin Zita Toth katapultierte sich beim internationalen Riesenslalom vom 12. Platz auf Rang 5 – weit vor der besten der jungen Österreicherinnen (13. Hundegger). Der DSV feierte durch Schillinger und Wiesler einen Doppelsieg vor zwei Französinnen. Auch bei den Herren gab´s durch Hannes Amman einen deutschen Sieg vor dem Südtiroler Bacher. Der Ungar Balint Ury (Halbzeit-9. unter mehr als 100 Läufern) schied im Finale aus.

TISCHTENNIS: Die seit 30 Jahren für Luxemburg spielende Chinesin Xia Liang NI ist mit ihren 58 Jahren wohl als älteste Medaillengewinnerin in die WM-Geschichte eingegangen. NI gewann bei den Titelkämpfen in Houston, Texas, mit der exakt halb so alten Partnerin Sarah de Nutte (29) die Bronzemedaille. Das Duo war erst im Semifinale an den chinesischen Weltmeistern Wang und Sun gescheitert. Bei den Herren landete Timo Boll (D, einst Ne. 1 der Welt) mit Single-Bronze ebenfalls als ältester männlicher WM-Medaillengewinner in den Annalen, mit seinen 37 Jahren aber ist er gemessen an Ni immer noch ein Jüngling…  

Die nur minimal verjüngte ÖTTV-Auswahl mit Garos (42), Habesohn (36) und Lia Jia (im Februar 40) blieb weit unter den Erwartungen, mehr als eine 3. Runde in allen Bewerben war nicht drin. Jetzt ruhen die Hoffnungen auf der nächsten Spieler-Generation mit u. a. dem Ex-Teamtrainer-Sohn Maciej Kolodzjeczyk, David Serdaroglu oder Andreas Levenko bzw. Sofia Polcanova, wenn sie nach OP´s und Zwangspausen wieder fit und in Form ist, und noch immer oder schon wieder auf der einst als TT-Wunderkind und IQ-Supergirl gepriesenen Karoline Mischek.

Timo Boll, 37, ältester WM-Medaillengewinner, ist ein Jüngling gemessen an 58jährigen Ni/mit Sarah de Nutte).

TENNIS. Derzeit kursiert das Gerücht, dass nach dem Aus in der Innsbruck-Vorrunde gegen Serbien und Deutschland die Uhr für Davis-Kapitän Stefan Koubek abgelaufen sein und er durch den ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer ersetzt werden soll, eine Konstellation, die es vordem schon mit dem in die Sportförderung G. m. b. h gewechselten Clemens Trimmel in der Doppelfunktion als Direktor und Captain gegeben hat.  Allerdings wird auch Melzer, einst Junioren-Wimbledon-, mehrfacher Grand-Slam-Doppelsieger und Nr. 8 der Einzelweltrangliste keinen neuen Topspieler a la Dominic Thiem in Topform aus dem Ärmel zaubern können. Jetzt gilt abzuwarten, wie sich etwa der teils in Zagreb, teils bei Günter Bresnik trainierende Austro-Kroate Milosic entwickelt, der beim Tulln-Challenger aufgezeigt hat.

Olympiasiegerin Emese Hunyady machte einen Abstecher nach Inzell zum Training der Kufenflitzer Gabriel Odor (daneben), Jeannine Rosner, Alexander Farthofer (von r. nach l.) und Co..

EISSCHNELLAUF: Bei allem Respekt vor seinem Engagement für seine Frau Vanessa, die Ex-Welt- und Europameisterin im Sprint, ist´s gelinde gesagt unbegreiflich, dass ihr Ehemann und Manager Thomas Herzog die Limit-Kriterien für die Olympischen Spiele (nur über die ersten vier Weltcups der Saison 21/22) nicht gewusst oder falsch interpretiert hat. Ob Vanessa, sowieso schon gehandikapt durch die lange Zwangspause wegen ihrer Bandscheibenprobleme, nach den zusätzlichen Flug-Strapazen von Klagenfurt via Bergen nach Salt Lake City die nötige Kraft, Härte und Explosivität mitbringt, um auf der allerdings extrem schnellen Olympiabahn von 2002 die geforderte Limitzeit (um 38 Sekunden) zu laufen, bleibt abzuuwarten. In Salt Lake City sind auch noch der zuletzt total außer form geratene, aber beim Spezialtraining in Calgary offenbar wieder erholte Ex-Junioren-Weltmeister Gabriel Odor, Youth-Olympic-Golden-Boy Ignaz Gschwentner und die Ex-Tschechin Nathalie Kerschbaummayr am Start.

In Inzell steht ab Freitag der zweite Junioren-Weltcup mit den beiden Tiroler Toptalenten Jeannine Rosner und Alexander Farthofer, betreut vom Ex-Sprinter Armin Hager, auf dem Programm. Es geht für, die Zukunftshoffnungen darum, die persönlichen Bestzeiten und Top-Resultate vom vergangdenen Wochenende in ihren Jahrgängen der 15- bzw. 16jährigen zu bestätigen.

 

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