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Streif rauf und runter – Weltpremiere auch als Rennen gegen eine Stunde

Menschen mit verrückten Ideen gibt´s viele. Menschen, die verrückte Ideen in die Tat umsetzen, hingegen weniger. Einer der Garanten dafür, das hat Kitzbühel-Bürgermeister Klaus Winkler expressis verbis betont, heißt Sepp Resnik, emeritierter Triathlet, pensionierter Ranger und Stabsoffizier, Weltumradler und Tausendsassa, wenn´s um Extremsport geht. Vor etwas mehr als zwei Monaten war er auf der Suche nach einem Event und einem Ort, dem der Ruf der Extrem-Challenge vorauseilt, auf die „Streif“ in Kitzbühel gestoßen, die härteste Abfahrt der Welt. Warum, so fragte sich Resnik, warum sollte man den TV-Hit und Publikumsmagnet im Winter nicht auch für die Weltpremiere eines Bergauf-Bergablaufes im Herbst nützen? Auf der Suche nach einem Sponsor lief Resnik dem ebenso saloppen Biogena-Gründer Albert Schmidbauer über den Weg, einem Mann, der Herausforderung sucht und den er binnen fünf Minuten von seinem Plan begeisterte, so etwas wie die Kitz-Antwort auf den Dolomitenmann, nur noch härter unter der Sonne. Alles bei einer Vernissage. Also Zufallsgenerator.

Als Resnik den Geldgeber an der Angel hatte, konnte er auch die Kitzbühel-Führung überzeugen, dass es den Versuch mehr als nur wert ist. Und so steigt „nur dreieinhalb Monate nach der Ursprungsidee“ am 16. Oktober 2021 die erste World Extrem Running Challenge (WERC) auf der klassischen Streif-Strecke. Eine Premiere, von der Resnik und Winkler hoffen, „dass Amerikaner, Japaner und Chinesen in fünf, sechs Jahren sagen: Das ist was Einmaliges, da will ich unbedingt auch dabei sein!“ Nicht nur etwas für Leistungs- und Spitzensportler, sondern auch und vor allem für Hobbyläufer, die sich solchen Herausforderungen stellen wollen. Und da versteht sich Biogena als wichtiger Partner auch vor Ort – nicht nur mit der illuminierten „Bergauf-Bergab-Piste“ in Sponsor-Farben, sondern auch mit Diagnose-Stationen an der Strecke, um ein wissenschaftliches Feedback in die Investition zu erhalten.


Sepp Resnik, WERC-Testimonial, Sponsor Schmidbauer. Zweimal Julia

als Streiflichter: Neo-Meisterläuferin Mayer, Marketing-Diva Ganglbauer

Als Testimonial dient ein neues, fesches, 28jähriges Frauengesicht: Julia Mayer, an sich ausgebildete Lehrerin („Deutsch und Sport!“), die bis vor vier Jahren noch Fußball in Wr. Neustadt und Erlaa gespielt hat, dann aber zum Laufsport umsattelte. Im Eiltempo hat die (Aus)Dauerläuferin nicht weniger als ein Dutzend österreichische Titel auf Straße und Bahn gewonnen, ehe sie begann, auch den Berg zu erobern. Trainiert wird sie von Vater Vermeulen, dessen Sohn ein Junioren-WM-Star in der Nordischen Kombi war. Und weil der in Ramsau daheim ist, hat sie die Kitz-Generalprobe mit einem Bergauf-Bergablauf auf der Planai in Schladming absolviert. Sie weiß also in etwa, was auf sie zukommt.

Wie schnell die Allerschnellsten aber die teils extrem steile Streif bergauf wie bergab bewältigen können, scheinen die Kitzbühel-Platzhirsche am besten abschätzen zu können. „Ich denke, dass es für die Besten ein Rennen gegen die Stunde wird“, prophezeit der Bürgermeister, assistiert vom Vize und Kitz-Sportchef. Auch strömender Regen wäre, so Resnik, alles andere denn ein Hindernis, sondern eine zusätzliche Härtenuss und Rutschpartie. Aber da schaltete sich Klaus Winkler ein, in dem er sagte: „Noch lieber wäre mir Schnee, weil er zu Kitzbühel gehört.“ Da es ja schon beim Tennis im Sommer bis zur Seidlalm geschneit hat, wäre das keine Überraschung. Zur echten Sensation soll ja sowieso die Weltpremiere werden als neues Streif-Highlight.

PS: Alles, was beim WERC und an Tombola-Losen an Erlös zustande kommt, wird einerseits unbürokratisch in talentierten Nachwuchs investiert, der es am Anfang braucht, zum anderen aber in Gratisurlaube für arme Familien/Kinder, die von Global Family organisiert.

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