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SKI ALPIN. Junioren-WM in Panorama, Kanada: Ein lumpiges Hundertstel hatte Lukas Passrugger zur Halbzeit nur von Platz 31 (Gramel Seymour, F) getrennt und damit die Nr. 1 im 30er-Finale gerettet. Dort nützte der Salzburger aus der Annemarie-Moser-Pröll-Heimat Kleinarl die Gunst der Stunde und der besten Startnummer, um 27 Plätze zu gewinnen und im Riesenslalom zu Junioren-WM-Bronze zu kurven. Der Norweger Stehen Olsen siegte vor dem Italiener Delle Vita, der Vorarlberger Lukas Feurstein und der Tiroler Joshua Sturm landeten auf den Plätzen 6 und 7.

Damen-Slalom: Die oft als weltbeste Nachwuchsläuferin bezeichnete, bisher aber noch Junioren-WM-Medaillenlose Kroatin Zrinka Ljutic (18) aus einer ähnlich Ski-verrückten Familie wie ihre ebenfalls aus Zagreb stammenden Kostelic-Vorbilder, behielt anders als im Vorjahr (Bansko) nach der Halbzeitführung die Nerven. Ljutic ließ sich durch die schwierigeren Bedingungen nicht irritieren, um mit großem Anstand vor dem zweiten Supertalent, der nur drei Monate älteren Deutschen Emma Aicher, ihr erstes Junioren-Gold zu holen. Als beste der enttäuschenden rotweißroten Jungdamen landete die in Speed und Kombi so erfolgreiche Arlbergerin Magdalena „Maggie“ Egger nur auf Platz 15.


Zrinka Ljutic auf dem Weg zu dem lange erwarteten Slalom-Junioren-Gold (Mitte mit Aicher, l.). Passrugger nützte Gunst der Nr. 1.

SKI NORDISCH. Das Online-Sportportal laola1.at hat wieder einmal anschaulich demonstriert, wie man mit irreführenden Schlagzeilen, verbunden mit einem Foto, bei Ski- und Schanzenfans falsches Interesse weckt. Da wurde doch tatsächlich darauf hingewiesen, dass sich im Skispringen ein Sensations-Comeback des einstigen ÖSV-Goldschmids Alexander Pointner abzuzeichnen scheint, was selbstredend auf Österreich bezogen wurde. Was: Pointner statt Andi Widhölzl, der immerhin mit Team-Gold und Einzelsilber von Peking, ein paar Weltcupsiegen und Raw-Air-Triumph auf einige Topresultate verweisen kann? Das war die natürliche, logische Reaktion auf die „Sensation“, die aber – wenn überhaupt – vorerst nur eine Luftblase ist, die womöglich platzt. Es ist nämlich alles anders, als unsereins denkt, weil Pointner nach der Absage des finnischen Ex-ÖSDV-Trainers Mika Kojonkoski als neuer Sprungtrainer der in diesem Winter ziemlich erfolglosen Polen im Gespräch ist. Das aber, bitte schön, reißt uns Österreicher daheim ebenso wenig vom Sessel wie ein Radl, das in Peking umfällt, oder? Vielleicht die Polen …

BASKETBALL. Der 22jährige, 2,05m große Vorarlberger Lukla Brajkovic, der für das Davidson Wildcats-Collegeteam spielt, wurde zum „Spieler des Jahres“ in der Atlantic 10 Conference gewählt. Brajkovic, der sowohl Pivot als auch Power Forward spielen kann, hat es mit den Wildcats in 18 Spielen auf 15 Siege gebracht, zu denen er sehr viel beisteuerte. Sein Schnitt von 14,9 Wurf-Punkten und 7,3 Rebounds kann sich sehen lassen – und ist sicher eine Empfehlung für einen NBA-Vertrag. Seine Vorgänger als „Wahlsieger“, ein gewisser Hyland (Denver) und Toppin (NY Knicks), wurden in den vergangenen zwei Jahren gedraftet. Man darf also annehmen und Brajkovic darauf hoffen, dass er bald dem NBA-Pionier Jakob Pöltl (erst Toronto Raptors, inzwischen San Antonio Spurs) auf den Fersen ist.

  

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